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Fehlzeiten und Beurlaubung

 

Liebe Eltern,

 

im neuen Schulgesetz des Landes NRW ist nochmals festgelegt worden, dass die Zeugnisse die entschuldigten und unentschuldigten Fehlzeiten enthalten.

Nach Abstimmung in der Schulkonferenz vom 13. September 2007 wollen wir hier die notwendigen Verfahren darstellen, damit es nicht zu unnötigen unentschuldigten Fehlzeiten oder schlechteren Bewertungen im Arbeitsverhalten auf dem Zeugnis kommt:

  1. Ihr Kind ist krank. Als Erziehungsberechtigte/r rufen Sie bitte an diesem Tag bis 8.30 Uhr bei unserer Schule (Tel. 777100) an. Erkrankte Schülerinnen, Schüler selbst bzw. deren Geschwister dürfen die Schule nicht informieren.

  2. Ihr Kind ist wieder gesund. Es bringt am ersten Tag nach der Fehlzeit eine schriftliche Entschuldigung in die Schule mit und gibt sie dem Klassenlehrer persönlich oder - falls dieser an dem Tag nicht anwesend ist - im Sekretariat ab. Eine schriftliche Entschuldigung kann später als drei Tagen nach der Wiederteilnahme am Unterricht nicht mehr entgegengenommen werden, was bedeutet, dass diese Fehlzeit - trotz Krankheit - unentschuldigt ist.

  3. Das Kind erkrankt während der Unterrichtszeit. / Das Kind verletzt sich während der Schulzeit. Jedes betroffene Kind muss sich bei dem Klassen- oder Fachlehrer abmelden und meldet sich anschließend im Sekretariat. Dort nimmt die Schule telefonisch Kontakt mit den Erziehungsberechtigten auf. Erst nach dieser Absprache darf Ihr Kind nach Hause gehen oder wird von Ihnen abgeholt. Die Fehlstunden dieses Tages sind nur dann und mit zusätzlicher schriftlicher Entschuldigung eines Erziehungsberechtigten entschuldigt.

  4. Ihr Kind hat eine Verletzung / eine Erkrankung und kann deshalb nur am Sport- und Schwimmunterricht nicht teilnehmen. Das Kind gibt dem Sportlehrer, der Sportlehrerin eine schriftliche Entschuldigung ab, ist aber trotzdem während des Sportunterrichtes anwesend. Bei längerfristigen Erkrankungen / Verletzungen (mehr als eine Woche) muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.Unentschuldigtes Fehlen wird als Leistungsverweigerung angesehen und kann mit ungenügend bewertet werden. (§ 48, SchG)

  5. Klassenfahrten, Wandertage, Unterrichtsgänge, Arbeitsgemeinschaften, der Tag der offenen Tür, Betriebspraktika, Projektwochen und der Förderunterricht sind Schulveranstaltungen und somit verpflichtend. Ein Fehlen muss entsprechend dem oben dargestellten Verfahren schriftlich entschuldigt werden.

  6. Fehlzeiten im Betriebspraktikum müssen bei der Schule und zugleich bei der Praktikumsstelle sofort am ersten Tag der Erkrankung telefonisch und nach der Genesung schriftlich entschuldigt werden. Unentschuldigte Fehlzeiten im Praktikum führen zu schulischen Erziehungs- und/oder Ordnungsmaßnahmen.

  7. Arzt- und Behördentermine sollen nur in der unterrichtsfreien Zeit liegen.

  8. Verspätungen müssen vom Erziehungsberechtigten, der SWB oder der DB  schriftlich entschuldigt werden. Unentschuldigte Fehlzeiten werden zu Unterrichtsstunden (45 Min.) addiert und auf dem Zeugnis vermerkt. Zudem schlägt sich eine mehrfache Verspätung auf die Noten im Arbeitsverhalten (Teilbereich: Zuverlässigkeit / Sorgfalt) negativ nieder. Das „Verschlafen“ eines Kindes ist immer eine unentschuldigte Fehlzeit.

  9. Kann der Haupttermin der Zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 aufgrund von Krankheit nicht wahrgenommen werden, ist ein ärztliches Attest notwendig, um zum Nachschreibtermin zugelassen zu werden.

  10. Es ist aus pädagogischer Sicht, d.h. im Interesse der Erziehung Ihres Kindes nicht sinnvoll ein „Schulschwänzen“ zu verheimlichen bzw. zu entschuldigen. Dementsprechend wurde im Schulgesetz (§ 43,2) festgelegt: Bei be­gründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitli­chen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und in besonde­ren Fällen ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

  11. Im Schulgesetz (§ 47,8) ist festgelegt: Das Schulverhältnis endet, wenn die nicht mehr schulpflichtige Schülerin oder der nicht mehr schulpflichtige Schüler trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage un­entschuldigt fehlt.

  12. Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Eltern nicht dafür sorgt, dass der oder die Schulpflichtige am Unterricht und an sonstigen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt. Entsprechend gilt: Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Schülerin oder Schüler nach Vollendung des 14. Lebensjahres die Schulpflicht in der Sekundarstufe I nicht erfüllt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. (§126 SchG)

  13. Eine Beurlaubung vom Unterricht ist aus unterschiedlichen Gründen möglich. Beurlaubungsanträge sind eine Woche vorher schriftlich an die Klassen- oder an die Schulleitung zu richten. Unmittelbar vor und im Anschluss an die Ferien gilt ein grundsätzliches Beurlaubungsverbot.