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SCHULVERTRAG 
(mit Hausordnung)

In unserer Schule sollen sich alle wohl fühlen!

Dazu brauchen wir eine harmonische Atmosphäre, in der wir gerne und erfolgreich lernen, lehren, arbeiten und auch feiern. So ein angenehmes Arbeitsklima zu erhalten, ist nur möglich, wenn wir alle

  • respektvoll und
  • rücksichtsvoll mit anderen Personen sowie
  • verantwortungsbewusst mit dem eigenen Besitz und dem Anderer umgehen.

Um das zu erreichen, sind Regeln nötig, wie sie unter anderem im Schulgesetz des Landes NRW stehen. Der Schulvertrag enthält die für das Zusammenleben wichtigen Regeln mit Ergänzungen, die speziell für unsere Schule wichtig sind.

Sie betreffen alle am Schulleben Beteiligten wie Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Sekretärinnen, Hausmeister, Verkaufs- und Reinigungspersonal, Handwerker und Gäste.

Dieser Schulvertrag regelt nicht nur das Verhalten im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, sondern gilt auch auf dem Schulweg sowie bei allen Schulveranstaltungen wie Klassenfahrten, Unterrichtsgängen, Exkursionen, Gottesdiensten usw., die außerhalb des Schulgeländes stattfinden.

Miteinander umgehen

    1. Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander, d.h. wir verhalten uns rücksichtsvoll, freundlich oder zumindest höflich.
    2. Zu einem fairen Umgang gehört auch, dass man anderen zuhört, abweichende Meinungen toleriert und niemanden anlügt.
    3. Um Missverständnisse zu vermeiden, sprechen wir immer Deutsch miteinander.
    4. Schreien und Toben sind grundsätzlich zu unterlassen, da sie die Konzentration und Erholung stören.
    5. Kaugummikauen und Spucken ist unhöflich bzw. unhygienisch und deshalb überall untersagt.
    6. Die Anordnungen aller Lehrkräfte (auch vom Gymnasium), Sekretärinnen und Hausmeister sind zu befolgen (SchulG §42)
    7. Um von allen als Schüler unserer Schule erkannt zu werden, ist es sinnvoll, immer den gültigen Schülerausweis dabei zu haben.
    8. Alle achten auf eine angemessene Art sich zu kleiden, also weder gesundheitsgefährdend noch provozierend.
    9. Schülerinnen und Schüler sind gesetzlich verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an allen sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen wie Klassenfahrten, Wandertage, Sportfesten etc. teilzunehmen (SchulG §43).
    10. Das gilt auch für den Sport- und Schwimmunterricht, zu dem jeder mit angemessener, sportgerechter Kleidung zu erscheinen hat. Schmuck, Uhren und Kopfbedeckungen sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
    11. Die Meldung zur Teilnahme an einer freiwilligen Unterrichtsveranstaltung verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme mindestens für ein Schulhalbjahr (SchulG §43).
    12. In den Schulgebäuden sowie auf dem gesamten Schulgelände gilt ein generelles Rauch- und Alkoholverbot.
    13. Laut Betäubungsmittelgesetz sind Besitz, Konsum und Weitergabe von Drogen verboten. Sollte ein Schüler (auch außerhalb des Schulgeländes) Drogen weitergeben, so muss er mit der Verweisung von der Schule rechnen. Außerdem muss jeder Fall bei der Polizei angezeigt werden.
    14. Bei Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen darf weder verbale (Beschimpfungen) noch körperliche Gewalt eingesetzt werden, auch nicht als Reaktion auf Beleidigung etc. oder aus Spaß („Geburtstagsschläge“). Aus Respekt wird auch niemand ausgelacht oder hinter seinem Rücken schlecht über ihn geredet. Wer Zeuge eines Streits wird, versucht die Streitenden zu beruhigen und den Streit zu schlichten. Falls nötig muss eine Lehrkraft geholt und der Streit im Sekretariat gemeldet werden. Es ist strikt verboten, Streitende zum Kämpfen anzustacheln. Das gilt auch außerhalb der Schule.
    15. Bei Unfällen oder wenn jemand mit einer Situation nicht mehr fertig wird, muss sofort geholfen oder Hilfe geholt werden.
    16. Das Mitbringen und die Benutzung von gefährlichen oder belästigenden Gegenständen wie jegliche Waffen, Messer, Laserpointer, Feuerwerkskörper, Stinkbomben etc. ist absolut verboten. Auch in diesem Fall ist sofort die aufsichtführende Lehrkraft und das Sekretariat zu informieren.
    17. Wer anderen Schaden zufügt, muss sich bei dem/n Betroffenen entschuldigen und sich bemühen, diesen wiedergutzumachen.
    18. Schülerinnen und Schüler sind während schulischer Veranstaltun­gen im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung nach dem SGB VII gegen Unfall versichert. Dies gilt auch für den direkten Weg zu dieser Veranstaltung oder zurück nach Hause. Das Verlassen des Schulgeländes ist also aus versicherungstechnischen Gründen während der gesamten Unterrichtszeit nicht erlaubt.
    19. Bei Feuer und anderen Katastrophen gilt die besondere Brand- und Katastrophenordnung. So müssen bei Feueralarm Fenster und Türen geschlossen werden. Schülerinnen und Schüler verlassen mit der unterrichtenden Lehrkraft das Gebäude auf dem kürzesten Weg (Fluchtweg). Auf dem Hof bleiben die Klassen oder Kurse bei ihrer jeweiligen Fachkraft, die dort unverzüglich anhand des Klassen- bzw. Kursbuches die Vollständigkeit der Schülergruppe überprüft. Danach muss sofort die Meldung bei der Schulleitung erfolgen.

Eigentum und Ordnung

    1. Das Eigentum anderer muss respektiert werden und darf weder versteckt (grober Unfug) noch beschädigt (Vandalismus) oder entwendet (Diebstahl) werden. Bei all diesen Taten handelt es sich nicht um Spaß, sondern um Straftaten, die dementsprechend verfolgt werden.
    2. Um Probleme zu vermeiden, sollen keine Wertgegenstände mit in die Schule gebracht werden.
    3. Elektronische Unterhaltungsgeräte gehören nicht zum Lernmaterial und sind darum in der Schule nicht versichert. Daher dürfen MP3-Player, iPods und andere elektronische Geräte nicht in die Schule mitgebracht werden.
    4. Die Nutzung elektronischer Kommunikationsgeräte (Handys etc.) ist ebenfalls untersagt. In dringenden Fällen entscheidet die Aufsicht führende Lehrkraft. In Notfällen können Eltern ihre Kinder immer über das Sekretariat erreichen und umgekehrt.
    5. Insbesondere Ton- und Bildaufnahmen sind ohne ausdrückliche Genehmigung einer Lehrkraft oder der Schulleitung verboten (Verletzung der Persönlichkeitsrechte).
    6. Das Mitbringen sowie die Benutzung von Permanentstiften wie Eddings ist grundsätzlich nicht erlaubt. Über Ausnahmen (z. B. im Kunstunterricht) entscheidet die Lehrkraft. 
    7. Auch Skateboards, Inliner u.ä. dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden, da sie Unfälle verursachen können und nicht versichert sind (vgl. die Pausenordnung).
    8. Die Sportbekleidung wird nicht in der Schule aufbewahrt, sondern zum Waschen bzw. Lüften mit nach Hause genommen. Gefundene Kleidung ist beim Hausmeister abzugeben, andere Fundsachen im Sekretariat.
    9. Das Schulgebäude (Wände, Türen etc.), alle Einrichtungsgegenstände (Bücher, Sportgeräte, technische Geräte, Mobiliar, Wandschmuck etc.) und Arbeitsmaterialien sind sorgfältig zu behandeln, auch wenn sie bereits Gebrauchsspuren aufweisen. So dürfen z. B. weder Wände noch Schultische verdreckt, bemalt oder beschriftet werden. Verunreinigungen und Beschädigungen des Gebäudes oder der Einrichtungsgegenstände werden - falls nötig - auf Kosten der Eltern behoben.
    10. Da unser Schulgebäude der Stadt Bonn gehört, sollten alle Beteiligten bedenken, dass es manchmal oder teilweise auch von anderen Gruppen genutzt wird.
    11. Bei den Toiletten muss besonders auf Sauberkeit und hygienische Verhältnisse geachtet werden. Sie sollten so verlassen werden, wie man sie vorzufinden wünscht – ohne „Dekoration“ (vgl. die Pausenordnung)
    12. Leihbücher müssen mit einem Schutzumschlag versehen und gelöste Blätter sorgfältig wieder eingeklebt werden.
    13. Auch das eigene Lernmaterial (Bücher, Hefte, Mäppchen etc.) muss immer vollständig mitgebracht und sorgfältig gepflegt werden.
    14. Zum Ende eines Schultages erinnert der Ordnungsdienst in jeder Klasse daran, dass der Klassenraum ordnungsgemäß verlassen wird (Tafel geputzt, Fenster geschlossen, Besenreinigung, Stühle hoch).
    15. Das Befahren des Schulhofes ist nicht gestattet, außer mit dem Fahrrad auf dem Weg zu den Fahrradständern (im Schritttempo). Der Lehrerparkplatz ist für das Lehrpersonal reserviert und darf weder von Schülern noch von Eltern befahren werden.

Vor, während und nach dem Unterricht

    1. Das Schulgebäude wird morgens etwa um 7.30 Uhr (in der kalten Jahreszeit auch früher) geöffnet, so dass alle Schülerinnen und Schüler in die Pausenhalle gehen können. Erst beim ersten Klingeln um 7.50 Uhr dürfen die Treppenhäuser und Flure betreten werden, da vorher keine Möglichkeit zur Aufsicht besteht.
    2. Um Energie zu sparen, sollten die Eingangstüren immer wieder geschlossen werden (außer bei sehr hohen Temperaturen).
    3. Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht zur zweiten Stunde oder später beginnt, nehmen Rücksicht auf den schon stattfindenden Unterricht (s.o.) Sie dürfen sich nur auf dem Schulhof oder in der Pausenhalle aufhalten. 
    4. Pünktlich mit dem Gong zur Stunde halten sich die Schüler und Schülerinnen im Klassenraum auf ihren Plätzen auf. Sie haben zu Beginn des Unterrichts das erforderliche Material (Bücher, Hefte, Stifte etc.) auf den Tischen vor sich liegen.
    5. Jede/r Schüler/in ist verpflichtet, sich notwendiges Lernmaterial zu kaufen oder es durch eine Sammelbestellung über die Lehrkraft zu erwerben.
    6. Wenn 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn keine Lehrkraft in der Klasse ist, meldet der/die Klassensprecher/in dieses im Sekretariat.
    7. Während des Unterrichtes gelten folgende Regeln: Damit soll jedem Schüler und jeder Schülerin ermöglicht werden, seinen bzw. ihren Möglichkeiten entsprechend zu lernen und den bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen.Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. (SchulG §42)
      • Jede/Jeder Schüler(in) hat das Recht, ungestört zu lernen!
      • Jede/Jeder Lehrer(in) hat das Recht, ungestört zu unterrichten!
    8. Das Gleiche gilt nach Zuweisung für den Förderunterricht.
    9. Während des Unterrichts sind Essen und Trinken nicht gestattet (über Ausnahmen - wie beim Klassenfrühstück - entscheidet die Lehrkraft), ebenso das Tragen von Kopfbedeckungen wie Kappen, Hüte etc.
    10. Die Unterrichtsstunde endet mit dem Klingeln. Die Lehrkraft beendet den Unterricht (SchulG §42).
    11. Wird in einer Doppelstunde auf die Durchführung der dazwischen liegenden Pause verzichtet und wird diese an das Ende der Doppelstunde verlegt, kann diese Pause grundsätzlich nur im Unterrichtsraum unter Aufsicht nachgeholt werden.
    12. Jede/r Schüler/in ist verpflichtet, sich über den Vertretungsplan selbst zu informieren, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Schule.
    13. Bei einem Raumwechsel hat jeder auf seine Tasche etc. und deren Inhalt selbst zu achten. In Klasse 5 und 6 können die für den Unterricht notwendigen Sachen in Absprache mit dem Fachlehrkraft zu Beginn der Stunde aus dem Klassenraum geholt werden.
    14. Falls sich ausnahmsweise eine Freistunde ergeben sollte, dürfen sich die Schülerinnen und Schüler nur auf dem Schulhof oder in der Pausenhalle aufhalten und müssen darauf achten, Schüler anderer Klassen nicht abzulenken und zu stören. Sie unterliegen der Aufsichtspflicht der Schule und können deshalb das Schulgelände nicht verlassen.
    15. Fahrräder können im Fahrradkeller oder auf dem Schulhof an den Fahrradständern abgestellt werden und müssen abgeschlossen werden.
    16. Unser Schulgebäude ist kein Spielplatz, weder für uns noch für Schülerinnen und Schüler anderer Schulen. Spätestens eine halbe Stunde nach Unterrichtsende verlassen alle Schülerinnen und Schüler das Schulgelände.

Pausenordnung

    1. In den Pausen muss jeder die Möglichkeit haben, sich zu erholen. Deshalb sind das Lärmen, Schubsen und Toben tabu.
    2. Wer nach dem längeren Sitzen und Konzentrieren Bewegung braucht, kann z. B. beim Pausensport mitmachen.
    3. Wie während der gesamten Unterrichtszeit ist auch während der Pausen das Verlassen des Schulgeländes aus versicherungstechnischen Gründen nicht erlaubt. Ein Einkaufen bei Aldi oder Hit ist also nur auf dem Weg zur Schule und nach Hause möglich.
    4. Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume und sollten nicht von mehreren Personen gleichzeitig betreten werden.
    5. Die Toiletten sind sauber zu verlassen und dürfen nicht beschrieben, bemalt, beschädigt oder zerstört werden. Das gilt vor allem für Türen, Waschbecken, Spiegel und Wände.
    6. Im Interesse aller müssen Schäden und Verschmutzungen sofort im Sekretariat gemeldet und vom Verursacher sofort bzw. sobald wie möglich beseitigt werden.
    7. Im Winter ist wegen der Verletzungsgefahr das Schneeballwerfen und Schlittern verboten.
    8. Ballspielen im Gebäude ist nicht erlaubt.

Kleine Pausen

    1. Die 5-Minuten-Pause dient dem Raumwechsel bzw. der Vorbereitung auf die nächste Stunde. Die Klassenräume sind in den 5-Minuten-Pausen die Ruhebereiche der Schülerinnen und Schüler. Toben und Schreien stören die Ruhe und Erholung.
    2. Schüler und Schülerinnen, die im Anschluss weiter Unterricht in ihrem Klassenraum haben, bleiben bei geöffneter Tür im Raum und verhalten sich ruhig. Sie halten sich nicht auf den Fluren auf, um andere nicht zu stören, z. B. wenn diese gerade eine Klassenarbeit schreiben.
    3. Vor allem aus Sicherheitsgründen darf niemand aus den Fenstern klettern (im Erdgeschoss) oder das Flachdach betreten (im 2. Obergeschoss).
    4. Die 5-Minuten-Pausen dienen auch den Lehrern zum Wechseln der Räume bzw. um die Materialien für die kommende Unterrichtsstunde zu holen.

Große Pausen

    1. Während der großen Pausen ist der Aufenthalt in Klassenräumen, auf den Fluren und im Treppenhaus grundsätzlich nicht gestattet.
    2. Alle Schüler gehen auf direktem Weg in die Pausenhalle  bzw. durch die Pausenhalle auf den Schulhof und nicht durch andere Flure.
    3. Während der 1. großen Pause (9.30 Uhr bis 9.45 Uhr) können im Rahmen des „Pausensports“ (gegen Abgabe des Schülerausweises) Sportgeräte ausgeliehen werden.
    4. Fahren mit Skateboards, Inlineskates etc. kann andere gefährden und ist deshalb auf dem Schulgelände nicht gestattet.
    5. Bei Ball- bzw. Wurfspielen muss darauf geachtet werden, dass keine harten Geschosse verwendet werden. So fallen z. B. Lederbälle, Dosen, Steine, Tannenzapfen u. ä.  wegen der Verletzungsgefahr als Spielgegenstände weg.
    6. Auch Lehrerinnen und Lehrer brauchen in den Pausen Zeit für sich, z. B. zum Kopieren und für andere Unterrichtsvorbereitungen aber auch für Gespräche, zum Entspannen oder Ausruhen. Schülerinnen und Schüler sollten darauf Rücksicht nehmen und sie deshalb nur bei wichtigen Angelegenheiten stören.
    7. Bei einem Raumwechsel über die große Pause hinweg, nimmt jeder seine Tasche mit sich, um selbst darauf achten zu können.
    8. Die Pausen werden mit zwei Klingelzeichen beendet. Nach dem ersten Klingelzeichen sind die Klassen- oder Fachräume aufzusuchen.

Mittagspause / Erholungsphase

    1. Die Pause von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr dient zum Mittagessen und zur anschließender Entspannung oder Erholung.
    2. Nur wer in der Mensa isst, darf sich auch dort aufhalten. Anschließend geht jeder zügig zu einem der anderen Pausenbereiche.
    3. Auch in der Mensa gelten die Prinzipien von Höflichkeit und Rücksichtnahme. Deshalb soll auf Gespräche in zu hoher Lautstärke verzichtet werden. Bei Konflikten kann man sich an die aufsichtführende Lehrkraft wenden.
    4. Für die Mittagspause stehen der Schulhof, die Pausenhalle sowie bestimmte ausgewiesene Räume zur Verfügung (jeweils mit einer Aufsicht), so dass jeder diese Zeit so gestalten kann, dass anschließend wieder Konzentration auf den Unterricht möglich ist.

Krankheit und Beurlaubung

    1. Kann eine Schülerin oder ein Schüler wegen Krankheit nicht die Schule besuchen, kann sie oder er nur von einem Erziehungsberechtigten entschuldigt werden. Dazu reicht ein telefonischer Anruf bei der Schule bis 8.30 Uhr am ersten Fehltag. Die schriftliche Entschuldigung kann das Kind dann beim Klassenlehrer abgeben, wenn es wieder zur Schule geht, bei längerer Krankheit sollte die Entschuldigung mit der Post geschickt werden.
    2. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler nur am Sport- und Schwimmunterricht nicht teilnehmen kann, so gibt sie oder er die schriftliche Entschuldigung direkt dem Sportlehrer oder der Sportlehrerin, muss aber trotzdem während des Sportunterrichtes anwesend sein.
    3. Muss ein/e Schüler/in während der Unterrichtszeit das Schulgelände verlassen, kann sie/ihn nur die/der Klassenlehrer/in (bei Abwesenheit die als nächstes unterrichtende Lehrkraft) vom Unterricht befreien. Zusätzlich muss er sich im Sekretariat abmelden, um von dort aus die Eltern zu informieren.
    4. Schülerinnen oder Schüler, die während des laufenden Unterrichts krank werden, entlässt die/der Klassenlehrer/in, falls diese/r nicht erreichbar ist, der Fachlehrer. Auch hier müssen erst die Eltern vom Sekretariat aus angerufen werden.
    5. Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht gefehlt haben, müssen sowohl die verpassten Unterrichtsinhalte nacharbeiten als auch die entsprechenden Hausaufgaben anfertigen. Die Informationspflicht liegt bei ihnen selbst.
    6. Eine Beurlaubung vom Schulbesuch kann nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen und ist rechtzeitig vorher schriftlich zu beantragen bei der / beim Klassenlehrer/in (bis zu einem Tag innerhalb eines Vierteljahres) bzw. bei der Schulleitung. Wichtige Gründe können z. B.
      • persönliche Anlässe sein (z. B. Hochzeit, Jubiläum, Todesfall),
      • Erholungsmaßnahmen (wenn das Gesundheitsamt die Maßnahme für erforderlich hält),
      • religiöse Feiertage,
      • vorübergehende, unumgänglich erforderliche Schließung des Haushaltes wegen besonderer persönlicher und wirtschaftlicher Verhältnisse der Eltern ( z. B. Krankenhausaufenthalt, Umzug). Die Schließung des Haushaltes ist nicht als unumgänglich dringend anzusehen, wenn sie nur den Zweck hat, preisgünstigere Urlaubstarife zu nutzen oder möglichen Verkehrsspitzen zu entgehen.
      Das Vorliegen eines wichtigen Grundes ist auf Verlangen durch geeignete Bescheinigungen (z. B. des Arbeitgebers) nachzuweisen.
    7. Nach §41 Abs. 1 SchulG haben die Erziehungsberechtigten dafür Sorge zu tragen, dass der Schulpflichtige am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt. Nach §126 SchulG handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Erziehungsberechtigter nicht dieser Verpflichtung nachkommt. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Zum Schluss

  1. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern  sind verpflichtet, sich mit dem Schulvertrag vertraut zu machen und zu unterschreiben, dass sie alles verstanden haben, ihn anerkennen und einhalten werden.
  2. Die Erziehungsberechtigten tragen Mitverantwortung für das Verhalten und den schulischen Erfolg ihrer Kinder. Diese nehmen sie wahr, indem sie den Schulvertrag anerkennen und mit ihren Kindern auf die Einhaltung der unterschriebenen Regeln achten.
  3. Nach §42 SchulG Abs. 4 sollen sich Eltern aktiv am Schul­leben, in den Mitwirkungsgremien und an der schulischen Erziehung ihres Kindes beteiligen. So unterstützen sie z. B. die Entwicklung ihrer Kinder, indem sie Informations- und Gesprächsangebote der Schule wahrnehmen und sich bei schulischen Aktivitäten engagieren.
  4. Bei Verstößen gegen den Schulvertrag werden die Eltern und die Klassenlehrer/innen benachrichtigt. Als pädagogische Maßnahme kann eine zusätzliche Unterrichtsstunde oder ein Dienst außerhalb der Unterrichtszeit angeordnet werden, z. B. im Sekretariat oder beim Hausmeister. Kommt es dennoch weiterhin zu Verstößen, muss mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach §53 SchulG gerechnet werden.
  5. Für eine Aufnahme in unsere Schule ist es Bedingung, dass alle am Schulleben Beteiligten wie Schüler, Lehrer und Eltern diese Regeln kennen, ihnen zustimmen und versprechen, sie einzuhalten.