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Jugendsprache - Tun Worte weh? 

 Experteninterview mit Frau Dr. Erika Linz im Politikunterricht

"Wir, die Klasse 9C, haben im Politikunterricht Frau Dr. Erika Linz von der Universität Bonn interviewt. Das haben wir gemacht, weil wir wichtige Fragen zum Thema „Jugendsprache - Tun Worte weh?“ hatten, denn wir haben festgestellt, dass wir Jugendlichen häufig - aus Spaß - Wörter benutzen, die sehr verletzend sein können.

Zu dem Thema nehmen wir am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil.
 Eine Frage, die wir gestellt haben, war, ob Rapper einen Einfluss auf die Sprechweise von Jugendlichen haben. Frau Dr. Erika Linz meinte, dass Jugendliche Zitate von Filmen oder Rappern nehmen, um zu zeigen, dass sie die Rapper oder den Film kennen, also „cool“ sind und „dazugehören“. Wir haben erfahren, dass es Jugendsprache schon immer gab. Auch haben wir erfahren, dass die Jugend heutzutage internationaler spricht.

Wir haben besprochen, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Beleidigung zu jemandem sagt, und ihn wirklich damit beleidigt, oder ob man es zu jemandem sagt, der mit der Aussage nichts verbindet. Also zum Beispiel, wenn man zu jemandem, der schlechte Noten hat, sagt: „Du bist so dumm“ oder zu jemandem, der sehr gut in der Schule ist. Im einen Fall ist es eine Beleidigung, im anderen Fall ist es nicht ernst gemeint. Es macht auch einen Unterschied, ob man zu Freunden solche harten Aussagen macht oder zu jemandem, den man nicht so gut kennt.

Tun Worte weh 2   Tun Worte weh 3  Das Interview war sehr spannend und interessant, denn Fr. Dr. Linz hat berichtet, dass die Jugendsprache durch Tonaufnahmen erforscht wird. Wir haben gelernt, dass Jugendliche generell durch ihre Sprache anders sein wollen als ihre Eltern.

Tun Worte weh 1Wir fanden das Interview gut, weil unsere Klasse sehr leise war und wir alle Antworten auf unsere überlegten Fragen bekommen haben, die wir für den Wettbewerb nutzen wollen. Überraschend fanden wir, dass Frau Dr. Linz als Dozentin von der Uni Bonn bei vielen Fragen der gleichen Meinung war wie wir. Das hätten wir vorher nicht gedacht.

Wir danken Frau Dr. Erika Linz und hoffen, dass wir nun noch bessere Chancen haben, mit unserem Beitrag bei dem Wettbewerb zu gewinnen! Wir haben auf jeden Fall darüber nachgedacht, wie wir eigentlich miteinander sprechen."

Von Leonie, Selvi, Corinna, Laura, Frau Sellmeier